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April 17. 2017 11:02:59 Login

Solo: "Kein schöner Land-deutsches lied gut"

 

Frieder W. Bergner Solo: Kein schöner Land - "deutsches lied gut"

Ein alter Jazzer fragt:
"Darf man das Deutsche Volkslied eigentlich noch lieben?"

Ein nachdenklicher Abend zu deutscher Leid- und Leitkultur
mit viel Musik von Frieder W. Bergner (Posaune, Gesang, Tuba, live-electronix).

Frieder W. Bergner stellt seinem Publikum und sich selbst die Frage, warum wir Deutschen uns eigentlich immer verschämt verpissen, wenn Angehörige anderer Nationen voll liebender Hingabe ihre Volkslieder singen. Er zitiert und hinterfragt prominente Meinungen zum deutschen Liedgut von Adorno bis Zuckmayer und singt und spielt natürlich viele eigene Interpretationen seiner liebsten alten Volkslieder aus deutschen Landen.


Solo-CD, 2008:
Kein schöner Land - "deutsches lied gut"

Auf ihr wird eine sehr persönliche Auswahl deutscher Volkslieder zu hören sein, aber auch alte Kirchenlieder und eine Tanzmelodie aus Bergners Opernprojekt "Radegunde".

In sehr verschiedenen Bearbeitungen gespielt, gesungen, jazzig bearbeitet, aber auch verbunden mit meditativen Klängen und elektronischen Grooves lotet der Solist und Komponist Bergner das große emotionale Spektrum aus, das diese traditionellen Stücke bieten. Keine der Interpretationen gleicht der anderen, aber allen gemeinsam ist Bergners liebe- und respektvoller Umgang mit diesen musikalischen Überlieferungen, von denen einige über ein halbes Jahrtausend alt sind.

Bergner sagt dazu:

"Unsere neuen musikalischen Früchte können nur dann wachsen und gedeihen, wenn wir uns zu ihren Wurzeln bekennen und sie pflegen. Jede zeitgenössische Musik steht in einer Tradition, ob sie dies nun wahr haben will, oder nicht. Wer diese Tradition verleugnet, beraubt sich selbst einer wichtigen Quelle seiner Vitalität. Diese alten Lieder haben Jahrhunderte überdauert, weil die Menschen sie sich immer wieder aufs Neue zu Eigen gemacht haben. Jede Generation hat ihre Empfindungen und Erfahrungen in diese Lieder eingebracht, indem sie sie gesungen und gespielt haben. Und so fühle ich mich den ungezählten Sängern und Musikern der Jahrhunderten vor mir eng verbunden, wenn ich mir meine ganz neue und persönliche Version dieser Lieder erarbeite."


      HÖREN!

       ►Jazzpodium 2008

       ►Thüringer Landeszeitung 2008


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