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Die Schöpfung - Lobgesang und Klagelied


Eine multimediale Performance in Zeiten des Klimawandels
mit Bibeltexten und Versen von Gabriela Mistral und Pablo Neruda

Konzertprogramm 65 min
Silke Gonska: Gesang, Rezitationen, Percussion
Frieder W. Bergner: Posaune, Rezitationen, Komposition
Frida Tauro: Bibeltexte gesprochen deutsch (Einspielung)
Alexander Nachama: hebräische Liturgie der Bibeltexte (Einspielung)

Geleitwort

Die Zahlen und Fakten liegen auf dem Tisch. Schon 1972 hat die Wissenschaft uns die
Grenzen des Wachstums aufgezeigt. Einfach so weitermachen bedeutet das Ende unserer Welt, wie wir sie kennen, wie wir sie brauchen und wie wir sie lieben.
Noch wehren wir uns mehrheitlich dagegen, unser Leben von Grund auf zu ändern. Was also tun? Kann die Kunst uns dabei helfen? Zu verstehen? Uns zu sorgen, uns zu ermutigen?

Hören wir auf die uralte Menschheitserzählung aus dem 1. Buch Mose von der Entstehung der Welt. Sie sagt, daß diese Welt uns anvertraut ist. Nicht, um sie auszuschlachten und danach wegzuwerfen, sondern um in ihr zu leben, zusammen mit Allem, was in ihr ist.

Und lauschen wir den poetischen Versen von Gabriela Mistral und Pablo Neruda.
Auch sie erzählen von Schönheit und mahnen zur Verantwortung:

Ich will, daß, wenn er geboren wird, der Mensch, die nackten Blumen atmet!
Die frische Erde und das reine Feuer, nicht, was andere ausgeatmet haben.
Laßt die da geboren werden in Ruh! Gebt ihnen Raum, daß sie leben!
Habt ihnen nicht alles vorgedacht, laßt sie nicht die selben Bücher lesen.
Laßt sie das Frührot entdecken und ihren Küssen Namen geben.

Und sie malen uns ein Bild vom Tod des Meeres als grauenhafte Möglichkeit:

Und wenn die Nacht da ist, fassen wir uns bei der Händen, heulen wir,
Alte und Kinder, wie verlorene Seelen.

Schlußendlich dann fordert der jung gestorbene Dichter Wolfgang Borchert uns auf:

Versuch es!
Stell dich mitten in den Regen,
glaub an seinen Tropfensegen
spinn dich in das Rauschen ein
und versuche gut zu sein!

Die Bibelworte sind wohl mehr als 3000 Jahre alt, die Verse von Mistral, Neruda und Borchert mehr als ein halbes Jahrhundert.
Die Musik beginnt im Introitus mit einer tonalen Umsetzung physikalischer Sonnenaktivitäten (Sonnentöne) und der Grundschwingung unserer Erde (Erdenton G).
Danach, mal meditativ, mal tänzerisch, lebt sie aus der Spannung zwischen den traditionellen menschlichem Klängen von Stimme, Posaune, Handtrommeln, Klangschalen und Gongs und den neuen, digital erzeugten Sounds und Grooves elektronischer Instrumente.

Frieder W. Bergner


Hebräischer Gesang/ Bibeltext Tag 7
Tag 7
Tod des Meeres
Versuch es! Lied nach Gedicht von Wolfgang Borchert
Abschlußlied der Performance
Konzert 2021 Tannroda Frieder Bergner rezitiert Pablo NerudaKonzert 2021 Tannroda

 
 
Letzte Bearbeitung: 11.08.2021, 19:28

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Sonntag 19.09.21, 20-21 Uhr
Weimar, Straßenkunstfestival, Grünes Labor im Goethepark
"Lyrik der 1920er mit Musik der 2020er Jahre"
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