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AUFTAKT SOMMERTOUR

Mittwoch, 19.07.2017, 19 Uhr
Mirow, Schlosskirche
REVOLUTION! Jazzin' The Beatles
Silke Gonska und Frieder W. Bergner

 
 

 

 

 

 

 

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June 26. 2017 09:30:35 Login

Martin-Luther-Projekt

  „Die Empörung eines Christenmenschen“ -
Martin Luther wider die Machtanmaßung des Geldes

 Eine musikalische Collage

 Silke Gonska, Gesang, Electronics,
Frieder W. Bergner, Posaune, Tuba, Electronics


„Gewiß, sobald das Geld im Kasten klingt, können Gewinn und Habgier wachsen, aber die Fürbitte der Kirche steht allein auf dem Willen Gottes.“ (28. These Martin Luthers)
Mit seinen 95 Thesen, in denen er gegen Mißbräuche beim Ablaß und besonders gegen den geschäftsmäßigen Handel mit Ablassbriefen auftrat, kritisierte Martin Luther öffentlich die Geldfixiertheit in der geistigen Verfasstheit der Katholischen Kirche, wie auch in der gesamten damaligen Gesellschaft. In ihrer Radikalität und fundamentalen Auseinandersetzung mit dem „Mammon“ ist dieses Diskussionspapier, mit dem die Reformation im Jahr 1517 ihren Anfang nahm, gerade heute von frappierender Aktualität.

Stéphane Hessel (geb. 1917 in Berlin) wurde nach der Emigration seiner ganzen Familie nach Paris im Jahr 1939 französischer Staatsbürger und kämpfte in jungen Jahren als Mitglied der Résistance gegen die Besetzung seiner Heimat durch die Nazis. 1944 wurde er von der Gestapo verhaftet, gefoltert und deportiert.
Aus der Haft im KZ Buchenwald konnte er 1945 fliehen und war nach Ende des Zweiten Weltkrieges Vertreter Frankreichs bei den Vereinten Nationen.
1948 wurde er Sekretär der UN-Menschenrechtskommission und war an der Erarbeitung der Charta der Menschenrechte beteiligt.
In seinem 2010 veröffentlichten Essay „Indignez-vous!“ (Empört Euch!) geißelt Stéphane Hessel - so wie seinerzeit Martin Luther – die Art und Weise, wie der soziale Zusammenhalt unserer Gesellschaft durch die Dominanz eines einseitig auf das Geld fixierten Denkens immer mehr zerstört wird. „Empört Euch!“ wurde zum weltweit gehörten Aufruf an eine junge Generation, den sozialen Folgen wie auch den Verursachern der sogenannten Finanzkrise energisch entgegenzutreten.

Konzert im Palas der Wartburg zu Eisenach

Silke Gonska, Gesang und Frieder W. Bergner, Tuba bei der Aufführung an historischem Ort im Festsaal der Wartburg zu Eisenach

In ihrem Bühnenprogramm gestalten Silke Gonska und Frieder W. Bergner mit einer Collage aus Martin Luthers Wittenberger Thesen von 1517 und Stéphane Hessels Essay „Indignez-vous!“ (Empört Euch!) eine provozierende und aufrüttelnde Performance.
Den musikalischen Rahmen bilden jazzige Bearbeitungen von Liedkompositionen Martin Luthers und ein mehrteiliger Wechselgesang mit neuen Texten von Frieder W. Bergner als Hommage an die Deutsche Litanei des Reformators von 1529.

HÖREN:

Nichts mitnehmen!

Ach, Gott vom Himmel sieh darein

 

 

 

Zu einer teilweisen Voraufführung 2012:
„Zum Themenjahr Reformation und Musik gestalteten die bekannten Weimarer Künstler Silke Gonska und Frieder W. Bergner im Festsaal der Wartburg eine außerordentlich beeindruckende Performance mit geistlichen Liedern aus der Feder Martin Luthers, die von ihnen eigenwillig interpretiert und improvisatorisch bearbeitet wurden.
Im Mittelpunkt der Aufführung standen Luthers Wittenberger Thesen aus dem Jahr 1517.
Die beiden Künstler interpretieren diese als aufrüttelndes Pamphlet von reformatorischer Wucht auf eine Weise, die unverkennbare Bezüge zu Problemen unserer heutigen Zeit mit Finanzkrise und Sinnsuche unserer ganzen Gesellschaft herstellte.“

 

 

 

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Konzertprogramm: Dada, Sturm und Jazz

Groovy Jazz zu Gedichten von Arp, Schwitters usw ...

Silke Gonska - Gesang, Percussion, Electronics, Megaphon
Frieder W. Bergner - Posaune, Tuba, Electronics, Stimme

Dada, Sturm & Jazz ...Aufbauend auf diverse musikalische Bauhaus-Performances des Jahres 2009 haben Gonska & Bergner Lyrik aus dem Umfeld von STURM DADA und BAUHAUS vertont, verarbeitet, zerlegt und neu zusammengesetzt. Verbunden mit heutigen, improvisierten Klängen aus Jazz und Techno erhalten diese Texte von der "Weltende"- Beschwörung des Jakob van Hoddis bis zu Kurt Schwitters' lässig gerapten Dada "What a Beauty" eine erstaunlich aktuelle Transparenz und verführen zu einer unglaublichen Spielfreude! Ansteckungsgefahr garantiert!

CD: Dada, Sturm & Jazz, 2009

Liebevolle Handarbeit aus der Musikmanufactur! Nur bei uns erhältlich!

►HÖREN!

 

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